Über die Tanzschule Danubia2018-01-05T13:14:55+00:00

Peter Leeb,

vom Kritiker zum Tanzschulinhaber.

Von morgens bis abends bemüht das Leben zu schaffen. So habe ich, geboren 1961, meine Mutter als Kind erlebt. 2 Geschwister, mein Vater kam bei einem Arbeitsunfall ums Leben. Nach der Berufsausbildung zum Optiker lockte der Glanz der Stadt. Job und Junggesellenbude in Wien. Ab in die Tanzschule.

Seit 1984 wohne ich wieder auf dem Land. Verheiratet mit Monika Leeb. 3 Kinder sind selbst schon verheiratet, der Jüngste in Junggesellenzeit.

1985. Beruflicher Wechsel in die Medienbranche. Aufgabenstellung: bestehende Geschäftskontakte ausbauen. Werbewünsche der Firmen besser strukturieren, in leicht verdauliche Informationseinheiten verpacken und umsetzen. Kurse in Text & Grafik, Rhetorik, Schulungsleiter.

1994. Gründung von PLS – Peter Leeb Seminare. Weiterhin die Mitarbeiterschulungen für Medienunternehmen. Seminare für Werbung und Verkauf. Werbedienstleistungen in Konzept und Gestaltung für Printmedien.

Tanzen gehen, Tanzkurse besuchen. So kann man vom Alltag loslassen und neue Kräfte schöpfen. Irgendwie irritiert vom Lehrer-Schüler-Gefälle, wo das Können der Unterrichtenden und die Erfolge der Tanzschulen im Mittelpunkt stehen, sprach ich meine Eindrücke gegenüber der Branche an. Sturm im Wasserglas.

Motivieren heißt Selbstwert fördern. Nicht die Besonderheiten der Lehrer, sondern die Situation und Wünsche der Schüler sollen maßgeblich für die Unterrichtsgestaltung sein. Gründe einen Tanzverein, schaffe für Tanzwillige ein Wir-Gefühl. Gedacht und umgesetzt. Das Konzept ging auf, der Tanzverein Danubia wuchs. Im Jahre 2004 kam es zur Kooperation mit der Tanzschule Starlet in Brünn. Marktwirtschaftliches einerseits, Tanzlehrerausbildung andererseits. Nach 3 Jahren der Zusammenarbeit wurde die Tanzschule Danubia gegründet, der Tanzverein in die Tanzschule übernommen.

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Es wird immer Leute geben die mehr haben

Nicht alles was andere hatten konnten wir, meine liebe Frau und ich, unseren Kindern ermöglichen. Wichtig waren Wertigkeiten und Zusammenhalt. Und genau deshalb sind wir heute sehr stolz auf sie. Sie meistern ihr Leben exzellent. Thomas, Sabine und Bernd sind glücklich verheiratet. Martin, der jüngste, beginnt 2019 mit dem Hausbau. Alle 4 sind in beruflich erfolgreich und halten zusammen wie Pech und Schwefel.

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Die Holzfällergemeinschaft

Vor Wien ist das Flussufer der Donau von Auwäldern gesäumt. Ein Überschwemmungsgebiet, welches der regelmäßigen Pflege bedarf. Zuständig sind das Land als Aufsichtsbehörde und die Gemeinden als Grundeigentümer. Die Gemeinden vergeben die Waldpflege an zuverlässige Leute. Die Holzfällergemeinschaft unserer Söhne entstand. Ein gemeinsames Hobby als Ausgleich zum nicht immer einfachen Berufsalltag.

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Die modere Berufswelt dürstet nach Leistung, Macht und Geld. Verlangt wird ein top Führungskräfteprofil. Für Bodenständigkeit und ein kollektives Miteinander bleibt kaum noch Zeit, die stetige Zunahme an Geschwindigkeit in Job und Karriere dominiert. Immer wieder wirft es Leute aus der Bahn (ins Burnout), wenn der Leistungsdruck zu groß wird. Die Berufswelt ändern können wir nicht, unser Verhalten schon. Wir sind ein Teil der Natur und können neue Kräfte in dieser schöpfen.

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Hobby oder Leistungssport?

Tanzen aus Freude an der Sache. Nette Leute treffen, einen niveauvollen Abend verbringen. Neues lernen, plus Eleganz, Haltung und Technik. Schöne Figuren und nette Choreographien, in Taktgefühl und Paarharmonie. Das Tanzhobby in kurzen Worten.

Beim Tanzsport zählt die Leistung. Tanzsportpaare möchten nationale, vielleicht sogar internationale Erfolge haben. Im Tanzsport wird systematisch, zielgerichtet und intensiv trainiert. Die Leistung wird nicht nur bei Wettkämpfen überprüft, sondern auch innerhalb der Trainingsphasen, um diese zu steuern.

Hobbypaare dürfen es mit Humor sehen, so etwas misslingt. Einfach locker bleiben, die beste Chance sich später freuen zu können, wenn es funktioniert. Diese Gemütlichkeit gibt es in Tanzschulen. Im Tanzsport herrscht Leistungsdruck. Dort kann ein Misserfolg motivierend sein oder in einer emotional-schmerzhaften Niederlage münden. Tanzsport ist körperlich und psychisch eine hohe Herausforderung.

Rennfahrer trainieren nicht in einer Fahrschule; ebenso die Skiprofis nicht in einer Skischule. Wenn gelegentlich Tanzsportpaare im Tanzschulbetrieb auftauchen, so hängt es vielleicht mit einem Bewunderungsdefizit zusammen (?). Tanzsportliches zu sehen mag für Tanzschüler interessant sein, jedoch zeitgleich beim Erlernen einfacher Schritte und Figuren wirkt es demotivierend. Liebe Tanzsportpaare, auch jene des Breitentanzsports: Vorführungen bei Tanzschulveranstaltungen bitte nur nach Einladung! Ansonsten in Euren Klubs trainieren.

Tanzen lernen im Urlaub ist für tanzfreudige Paare im Sinne einer Tanzschule