Ballkalender2026-04-21T07:46:04+00:00

Ballsaison 2026/2027


Bal Renaissance – Danse Medievale
SA 02.05.2026
Festsaal Gasthof Obermaier München (DE)
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Ball des Weines
SA 09.05.2026
Kurhaus Wiesbaden (DE)
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Concordiaball
FR 22.05.2026
Festsäle des Rathauses der Stadt Wien (AT)
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Blütenball Riehen
SA 30.05.2026
Reithalle Wenkenhof Riehen (CH)
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Laxenburger Sommerball
FR 26.06.2026
Schloss Laxenburg (AT)
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Presseball
SA 07.11.2026
Kongress am Park Augsburg (DE)
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Herbstball auf der MS Brombachsee
SA 21.11.2026
Brombachsee Fahrgastschiff  Pleinfeld (DE)
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Silvestergala
DO 31.12.2026
Festsäle im Rathaus Wien (AT)
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Neujahrsball
SA 09.02.2027
Stadthofsaal Uster (CH)
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Ball der Wirtschaftsuniversität
SA 09.01.2027
Hofburg Wien (AT)
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ZuckerBäckerball
DO 14.01.2027
Hofburg Wien (AT)
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Ball der Wiener Kaffeesieder
FR 22.01.2027
Hofburg Wien (AT)
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Ball der Wissenschaften
SA 23.01.2027
Festsäle des Rathauses der Stadt Wien (AT)
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Presseball Berlin
SA 23.01.2027
JW Marriott Hotel Berlin (DE)
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Ball der Industrie & Technik
SA 23.01.2027
Säle des Musikvereins Wien (AT)
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Ball der Technischen Universität
DO 28.01.2027
Hofburg Wien (AT)
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Ball der Technik
FR 29.01.2027
Congress Graz (AT)
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Ärzteball
SA 30.01.2027
Hofburg Wien (AT)
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Opernredoute
SA 3o.01.2027
Oper Graz (AT)
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Wiener Opernball
DO 04.02.2027
Staatsoper Wien (AT)
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Rückblick
58. Wiener Ball in Berlin | 21.03.2026

Anlässlich vom 58. Wiener Ball in Berlin erschien eine limitierte Sonderausgabe vom Tanzbuch-Roman Glücklich durch das Leben tanzen als Ballspende. Am Ball wurden die Bücher auf Wunsch vom Autor signiert.

Leseprobe: https;//tanzurlaub.cc/lust-liebe

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Die Wiener Ballkultur

Die Wiener Bälle haben eine lange Tradition. „Der Kongress tanzt“ wurde zum bekannten Ausspruch vom Wiener Kongress (1814/1815). Die Entstehung der Wiener Ballkultur.

Der zeremonielle Ablauf von damals ist heute noch vorhanden: Eröffnung gegen 21:00 Uhr durch die Debütantinnen und Debütanten, anschließend „Alles Walzer!“

Um Mitternacht gibt es die traditionelle Fledermaus-Quadrille, um 01:00 Uhr und 02:00 Uhr weitere Publikums-Programmpunkte. Das Wort Ballabend kennt niemand, es wird von Ballnächten gesprochen. Die Bälle dauern bis in die Morgenstunden, zumeist bis 05:00 Uhr früh.

Die Kaffeehäuser in der Nähe von den Ballsälen öffnen entsprechend früh, sodass man den Ball mit einem Frühstück ausklingen lassen kann.

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Ballspende
und Aufforderung zum Tanz

Die Ballspende, nunmehr auch Damenspende genannt, geht auf Zeiten zurück als die jungen Damen in Begleitung der Eltern oder einer Anstandsdame zum Ball gingen. Ursprünglich war die Damenspende ein Büchlein mit der Tanzfolge des Balls und leeren Seiten für Notizen.

Bei Aufforderung wurden die Verabredungen für einen Tanz von den Damen im Büchlein notiert. Somit war es im Interesse der Herren schon frühzeitig um einen Tanz zu bitten, bzw. aus Pflicht auch bei jenen jungen Damen mit noch wenigen Verabredungen.

Aufgabe der Anstandsdamen war es, die weiteren Annäherungsversuche der Verehrer im Auge zu haben. Die jungen Damen sollten sich nicht in den nächst Besten verlieben (wenn, dann in den möglichst Besten).

Mit Lockerung der damals strengen Trennung der Geschlechter im Jugendalter ist der Zweck einer Ballspende hinfällig geworden und vielfach in Vergessenheit geraten. Geblieben ist die Tradition der Damenspende. Heute gibt es Süßigkeiten, Fächer, Porzellan, Broschen u. v. m.

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Wer hat´s erfunden?

Faschingskrapfen, Berliner, Krapfen, Kräppel, Fastnachtsküchle, … Bezeichnungen gibt es viele, sonst sind sie gleich: aus süßem Hefeteig mit einer Füllung und mit Zucker bestäubt oder einer Glasur überzogen.

Einer Legende nach wurden die Berliner im Jahr 1756 von einem Berliner Zuckerbäcker erfunden, der als Feldbäcker im Regiment unter Friedrich dem Großen diente und essbare Kanonenkugeln aus Hefeteig buk. In Pfannen mit heißem Fett, da kein Backofen zur Verfügung stand.

Den Wiener Faschingskrapfen soll schon 1690 die Hofratsköchin Cäcilie Krapf erfunden haben, indem sie ihrem Mann im Streit ein Stück Teig nachgeworfen hat und der Teig in einem Topf mit siedendem Fett landete.

In historischen Schriften aus dem Jahr 1486, einer Kochordnung der Stadt Wien, sind unter Köchinnen auch „Krappffenpacherinnen“ erwähnt.

Der Faschingsnarren-Gerichtshof hat über den Streit des Ursprungs entschieden: Bei Füllung mit Aprikosenkonfitüre sind es Berliner. Mit Marillenmarmelade gefüllt sind es Faschingskrapfen.

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